Guten Rutsch

31 Dezember 2007

2008

Es rückt unaufhaltsam näher, das neue Jahr 2008 – ich erspare den Lesern dieses Blogs einmal gnädigerweise einen Jahresrückblick auf 2007, es ist erstens zu viel passiert und zweitens dürfte nach den Exzessen der letzten Tage in die Richtung gehend, keiner mehr auf sowas Lust haben 😀 .

Also, ich wünsche allen einen guten Rutsch und ein gutes neues Jahr 2008, auf das es uns neben der Einschränkung des Fernmeldegeheimnisses zu unserer „Sicherheit“, der totalen Illigalität eines Downloads von Musikdateien und eines Postmindestlohns noch viele viele schöne Dinge beschehr und unser Leben hoffentlich nicht nur weiter beschwhrt =).

Sekt


Vertrauen und Versprechen

17 November 2007

Ein Zeichen der Zeit: Anscheinend werden Versprechen und Vertrauen oder Vertrauen und Versprechen, egal was zu erst kam, immer weniger Wert für die meisten Menschen.
Wird man gefragt, ob es einem im Leben wichtig ist gegebene Versprechen zu halten, dann kommt die Mehrheit der Befragten zum Schluss beajhen zu müssen.

Logisch ist das, man möchte verständlicherweise selbst vertrauenswürdig sein um Vertrauen zu bekommen, dazu gehört es Versprechen einzuhalten und nicht leichtfertig auszusprechen, doch passiert dies aller vorgegebenen Werte zum Trotz!
„Versprochen!“ kommt viel zu leichtvertig, immerhin bedeutet das „Versprochen!“ ja eigendlich, dass man sich dazu unbedingt verpflichtet etwas bestimmtes zu tun, was unwiederruflich ist, außer die Gegenseite stimmt dem Wiederrufen von sich aus zu…
So kommt es dann, dass „‚tschuldigung, konnt ich nicht, weil…“ zu hören ist, obwohl es ja eigendlich unbedingt war… schon alleine dieser Umstand führt zu einem Wertverlust für den Umstand an sich etwas zu versprechen, es wird zu einem profanen „jaja, mach ich schon… *was war eben nochmal?*“.
Schade.

Mit dem Versprechen leidet auch das Vertrauen, „Ich verspreche dir, ich werde das nicht weitersagen!“ – 5 Minuten später weiß es jeder, wer wird einem dann noch jemals etwas anvertrauen wollen?
Das schlimme ist aber, dass so allgemein verfahren wird und somit entschuldbar wird, was unverzeihbar ist!

Zeichen der Zeit… man sollte wieder zu ein paar Werten zurückfinden, finde ich persönlich, denn sonst wird Misstrauen und Leichtfertigkeit doch allzu starkes Gut.


Halloween

31 Oktober 2007

Die Bezeichnung an sich ist die verschluderte englische Form von „All Hallows’ Eve“, was „Vorabend von Allerheiligen“ bedeutet, ursprünglich lag Allerheiligen auf dem 13. Mai, aber die Päpste Gregor III. und Gregor IV. sorgten für eine Verlegung auf den ersten November.
Um dieses Datum liegt nämlich auch das keltische Fest Samhain, nach keltischem Glauben war es den Geistern der Toten möglich, an Samhain Kontakt mit den Lebenden aufzunehmen – auf diese Tradition könnte sich das Fest berufen, es verbreitete sich vom katholischen Teil Irlands nach Nordamerika und von dort wieder zurück nach Europa.

Allerdings besteht schon ein großer Unterschied, während das Fest in Amerika eine öffentliche Angelegenheit ist, bei der auf öffentlichen Plätzen und in Schulen wie an Weihnachten geschmückt wird, ist es in Europa sogar wieder am Zurückgehen, da hier andere Dinge tiefer verwurzelt sind und das Fest nicht als selbstverständlich angesehen wird, auch wenn das einige Wahrenhäuser sicher gerne hätten…
Immerhin haben wir ja schon Regionaltypische Feste wie Fasching…

Bei uns zum Beispiel werden Ende Oktober während der Rübenernte Rüben ausgehölt, bekommen eine Fratze und werden mit einem Licht darin vor die Haustür gestellt, auch ein alter Geisterkult, wahrscheinlich nicht mal sehr weit entfernt von dem keltischen Pendant…


Schischas

7 September 2007

Die neuste Mode unter den Jugendlichen… Schischa rauchen, es heißt es wäre ungefährlich, nun ja, Gefahr zu definieren kommt auf den Betrachterstandpunkt an…

Es ist keineswegs ungefährlicher Hookah zu rauchen als andere Tabakwahren zu konsumieren, zwar liegt der Nikotingehalt unter dem von Zigaretten, aber durch die länge des Konsums nimmt man trotzdem im Endeffekt mehr Nikotin auf.
Mal ganz davon abgesehen sind im Wasserpfeifenrauch erheblich höhere Werte an Teer, Chrom, Arsen, Blei, Kobalt und Nickel gemessen worden (ja, lauter lustiges Zeug, von dem man mal gehört hat, dass es meistens schon alleine dazu reicht einen krank zu machen…).

Auserdem machen Wasserpfeifen schneller abhängig als Joints und Zigaretten… da sieht man mal wieder wie falsch ein Volksglaube sein kann^^.
Gar nicht zu rauchen ist übrigens am Besten 😉 .


Griechenland

26 August 2007

Im Süden toben verherende Waldbrände, bisher starben an die 55 Menschen in den Flammen, während in Griechenland an mehr als 170 Stellen Feuer wüten.

Die meisten von ihnen wurden absichtlich gelegt, auf Grund der Trockenheit sind sie quasie nicht zu stoppen, da sie all zu schnell um sich greifen.


CD

17 August 2007

Vor 30 Jahren begann es mit Prototypen, am 17.8 vor 25 Jahren wurde im Polygram-Werk Hannover-Langenhagen schließlich die erste Audio-CD aus der Massenfertigung vorgestellt, heute werden sie zwar etwas anders hergestellt, doch CD bleibt CD – sie hat schon viele Nachfolger gefunden… jedoch wurde sie, anscheinend, noch nicht von ihnen abgelöst.

Entwickelt wurde das Compact-Disc-Format gemeinsam von Sony und dem niederländischen Elektronikkonzern Philips. Ursprünglich hatte Sony eine Audio-CD auf Grundlage der damals bereits existierenden optischen Videodisks geplant. Bald sah man aber ein, dass eine CD mit 30 Zentimetern Durchmesser nicht nur unhandlich war, sondern auch niemals von der Musikindustrie akzeptiert worden wäre. Eine CD dieser Größe hätte rund 13 Stunden Aufnahmezeit geboten – viel zu lang für die auf den Verkauf von Alben fixierten Plattenfirmen.
Nun misst sie 12cm im Durchmesser, so dass Beethofens 9. genau drauf‘ passt .-) .

Abmessungen und andere technische Details des Formats wurden dann 1980 von beiden Firmen im „Red Book“-Standard festgelegt – und Philips zeigte sich angesichts diverser Kopierschutztechniken, die aus der Red-Book-Spezifikation entsprechenden CDs un-CDs machten, zeitweise sogar besorgt über den „guten Ruf der CD“.

Noch mehr Informationen gibt es… klar, wo sonst: Wikipedia, dort dann nämlich auch weiterführende Links.

Also alles Gute… und Toi Toi Toi für weitere Jahre, Totgeweihte leben länger!


Geburtstag des Strichcodes

1 Juli 2007

Heute wird er 30 Jahre alt: der Barcode.
Am 1. Juli 1977, im selben Jahr in dem die Menschen vor dem Kino für den ersten Star Wars Film Schlange standen, prangte der Strichcode zum ersten mal in Deutschland auf einem Produkt – genauer auf einer Gewürzmischung der Wuppertaler Firma Wichartz.

Er revolutionierte den Wahrenverkauf und Umschlag, wärend heutzutage die Wahren nur noch über einen Sensor gezogen werden, musste vor 30 Jahren noch der Einzelpreis in die Kasse eingegeben werden, er erleichtert allerdings nicht nur den Wahrenverkauf in dieser hinsicht, dadurch, dass der Code Informationen zum Produkt, der Firma und der Herkunft enthällt, wissen die Händler seit seiner Einführung auch was sie wie oft verkauft haben – hilfreich für die Inventur.

Erfunden wurde der Barcode 1949 von den amerikanischen Wissenschaftlern Joseph Woodland und Bernard Silver, allerdings soll der Code in Zukunft von Funketiketten abgelöst werden, dann sei es möglich den Einkaufswagen an der Kasse vorbeizuschieben, während die Bezahlung automatisch erfolgt.