Übelsetzungen

5 August 2007

So, es ist Ferienzeit, man reist ins Ausland, in Regioenn erfüllt von fremder Sprache und dort trifft man auf die ein oder andere recht lustige Stilblüte, Sprachpannen, die mal passieren können xD…

Zu dem Anlass hat der Langenscheid Verlag das Buch „Übelsetzungen“ aufgesetzt, ISBN 978-3-468-29851-6, hier ein paar Auszüge daraus:

„Hallo! Bitte lassen Sie die Liegestuehlen unangetastet! Danke! Herziehen Sie keinem Liegestuhl hinter sich! Danke!“  (Bardolino, Italien)

„Autofahrer, halten Sie ihren Triebwagen an“ (Nizza, Frankreich)

„Bei große Stinke an Leuchte liegt ünflätige Gebroke an. Firma übernehmen keine Hafte. Für grobe Falle könne Sie international ruft!“ (Toastergebrauchanweisung eines belgischen Herstellers)

„Gute Tohrt Für Deutsche! Billig“ (Angkor Wat, Kambodscha)

„Möglichkeit plötzlicher Flutwellen auch zufolge von Betätigung der Staudammschütz“ (Warnschild in Val Trebbia, Italien)

„Durch geschütteltes Meer. Nicht bewachtes gefährliches Baden.“ (Calacatoggio, Korsika)

„Bitte räumen Sie mein Zimmer“ (Türschild eines Hotels in Praia da Rocha, Portugal)

„Lassen sie keine Wertsachen im Auto! Schieben Sie ihr Fahrzeug ab!“ Parkplatzschild in Caorle, Italien)

„Sorry – Hotel full / Jammer – Hotel vol“ (Matjesfontain, Südafrika)

„Wir sprechen Deutsch: Gute vietnamesische öpaische Küche besonder praiswert meister Koch VINH“ (Ha Long, Vietnam“

„Ihr habt 15 Minuten, um diese Zeit überschreitend, auszugehen von der Zahlung, ihr müsst eine andere Stunde zahlen.“ (Parkplatzschild Pompeji, Italien)

„Türe kann man nicht schuessen. Bitte singen, damit der nächste weiss, dass nach versetzt ist“ (Hinweis auf einer Toilettentür auf Samos, Griechenland)

„Tapfere Kartoffeln
Schinken von Eichel
Geheiltes Fleich mit Apfel“ (Speißekarte Costa Brava, Spanien)

„Fremde Zimmer“

„Achtung! Durchgang verboten für Steinschlag“

„Morgenlatte zum kleinen Preis ab 7.30€“

Also dann… =)

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Vom Rosenmontag und Helau…

19 Februar 2007

Wie jedes Jahr stellt man sich dieser Tage die allgeimeine Frage, wo den der Begriff Rosenmontag seine Wurzeln habe…
Einige denken, das Verb „rasen“, auf Mittelhochdeutsch „rosen“, sei der Urheber im Sinne von sich „toll gebären“, eine andere Möglichkeit wäre, dass der Begriff von der Fastnachtsreform mitte des 19. Jahrhunderts kommt, damals tagte das Kölner Karnevalskomitee direkt nach dem Rosensonntag, an dem der Papst eine goldene Rose zu weihen pflegte!

Woher kommen aber nun die beliebten Ausrufe an Fasnacht?
Das in Köln gebräuchliche „Alaaf“ lässt sich auf den alten Dialektbegriff „all af“ = alles weg (gemeint sind wohl die Sorgen) zurückführen, das in Düsseldorf und weiten Teilen Deutschlands gebrauchte „Helau“ ist wohl einfach eine Form von „Hallo“.
Nun noch zum Schluss eine Posse aus der Hauptstadt – in Berlin wird „Berlin, Heijo!“ gerufen, was so viel heißt wie „Heiterkeit und Jokus“ und von den Politikern importiert wurde…

In diesem Sinne ein dreifach dunnerndes Helau…