Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

29 Oktober 2007

Der Abschied der Harry Potter Hysterie? – „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ ist mit 767 Seiten auf jeden Fall vorerst der letzte Band, der auf 7 Bände ausgelegten Reihe…

Der Carlsen Verlag fuhr am Samstag mit einer drei Millionen Exemplare starken Startauflage auf, verkauft wurde alleine schon am ersten Wochenende weit über eine Million davon – damit ist dem Potter Buch der erste Platz in den Verkaufscharts gewiss.

Nun stellt sich die Frage, warum dieses Buch so erfolgreich ist, wenn man „Harry Potter“ googlet dann bekommt man immerhin 77.400.000 Ergebnisse – 350 Millionen verkaufte Bücher weltweit, auch nicht zu verachten!

Ich kann mich ja mal an ein paar guten Gründen versuchen: Die Menschen die von anfang an „pottern“, comme moi, fiebern natürlich mit der Geschichte mit, egal ob man jetzt größers Lust auf einen neuen Band hat oder nicht – man liest ihn, und wenn es nur darum ist, zu wissen was geschieht, da es doch ein Teil des eigenen Lebens wurde, zu warten und zu hoffen.
Die Erzählweise der Frau Autorin kann sich auch sehen lassen und ich würde jedem empfehlen wenigstens eines der Bücher auf Englisch zu lesen, es tun sich einem faszinierende Wortwelten auf.
Die Art, wie einem die Characktere vorleben, was man selbst jeden Tag sieht, geradezu ein Gesammtspektrum aller menschlichen Züge wird in den einzelnen handlungsführenden Personen abgebildet – in Perfektion.

Ja, die Personen erscheinen wirklich und sind vielfältig, aber daneben besticht den Leser auch noch eine, mit raffinierten Finten gespickte, Handlung – genug der Lobeshymnen, kurzum, das Buch ist gut =)

Jaah – das bringt mich drauf, dass Harry Potter doch eigendlich ein Kinderbuch ist – nun ja, es ist gefüllt mit Werten, doch sehr offen spricht es von Tod, Gewallt und Leid… macht nichts, das Buch wächst mit seinem Publikum.

Ach ja: Das Ende, ein offenes Ende, soll es wohl doch noch eine Anknüpfung geben?
Gut möglich, allerdings ist ein offenes Ende in einem Buch immer die bequemere Lösung für den Leser, der sich dann noch etwas in den freien Raum denken kann ,-).

Advertisements