Reichstagsbrand 1933

27 Februar 2008

Marinus van der Lubbe war für die einen ein mutiger Wiederstandskämpfer und für die anderen ein verrückter Anarchist – mitte Jannuar diesen Jahres wurde der Holländer, der 1933 zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde, nun von seiner „Schuld“ freigesprochen.

Reichstagsbrand 33

In den Augen der meisten Historiker ist er der Mann, der am 27. Februar 1933 das Feuer im Plenarsaal entfacht haben soll, aber es gibt auch Zweifel.

Mit diesem Brand war für die Nazis das Symbol für die verhasste Demokratie der Weimarer Republik in Schutt und Asche verwandelt, noch in der Brandnacht wurden tausende Kommunisten, Sozialdemokraten und Pazifisten eingesperrt.
Er lieferte Hitler den Vorwand für die Aushebelung des Parlaments. Er drängt den Reichspräsidenten Hindenburg auf den Erlass von Notverordnungen. Sie erlauben Pressezensur und die Verfolgung von politischen Gegnern. Obwohl die Wahlen vom 5. März 1933 somit keine wirklich freien Wahlen mehr sind, gelingt es der NSDAP mit 43,9 Prozent nicht, die absolute Mehrheit zu gewinnen. Unter Druck und mit falschen Versprechungen erreicht Hitler am 23. März die Zustimmung der Reichstagsparteien – mit Ausnahme der SPD – zu einem sogenannten Ermächtigungsgesetz.


Qtrax

7 Februar 2008

Qtrax, dabei handelt es sich mal wieder um eine Musiktauschbörse, das besondere an ihr: sie ist legal!

Über 25.000.000 Songs stehen dem Benutzer zum kostenlosen und legalen Download bereit, finanziert wird das ganze durch Werbung auf der Homepage von Qtrax.
Um den Dienst zu nutzen muss man der Seite http://www.qtrax.com einen Besuch abstatten und sich den benötigten Browser herunterladen.
Dieser bassiert auf Mozilla Fire Fox.
Nun kann man all seine Songs auf die Server des Portals hochladen, dort wird geprüft, ob sie Viren enthalten und ob Qtrax die Lizens für den Song besitzt, alle durch diesen Filter gehenden Songs stehen fortan für alle zum Download bereit.

Die Sache hat aber auch den ein oder anderen Haken: Es wird genau kontrolliert wie oft ein Song gespielt wurde, dass die Plattenfirmen und Künstler entsprechend bezahlt werden können, außerdem können die Songs erst von ende Februar an auf MP3-Player oder Musik-Handys und von mitte April an auf iPods überspielt werden.
Außerdem muss sich jeder Nutzer mindestens alle 30 Tage mit seinem mobilen Player bei Qtrax anmelden, sonst verliert die Musikdatei ihre Gültigkeit.
Auf CD kann man die Musik sowieso nicht brennen.

Gute Sache gegen die Verluste der Plattenfirmen, allerdings mit hinkender Umsetzung…


Aschermittwoch

6 Februar 2008

Heute beginnt die 40-tägige Fastenzeit, traditionell wird heute Fisch gegessen.

Das in der katholischen Messe vom Pfarrer mit den Worten „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zu Staub zurückkehren wirst.“ aufgetragene Aschekreuz ist als Symbol der Vergänglichkeit, Buße und Reue zu verstehen.

Daneben gibt es den politischen Aschermittwoch, die Parteien nutzen den Tag um mit ihren Gegnern abzurechnen, dabei handelt es sich um eine ursprünglich bayrische Tradition.


Fluggastdatenspeicherung

5 Februar 2008

Anscheinend will die EU den gläsernen Passagier, also einen weiteren tiefgreifenden Einschnitt in die Rechte der Bürger, wieder einmal unter dem Vorwand des Antiterrorkampfes…

Alle schauen zu und keiner tut etwas gegen diese Entwicklung, irgendwie komisch, keiner – nein, noch gibt es jmd., Bundesjustizministerin Brigitte Zypries lehnt die Einführung der Massendatenspeicherung als „nicht verfassungsgemäß“ ab.
Und eigentlich würde ja eine Gegenstimme im EU-Ministerrat genügen, doch dazu müsste sich erst einmal die Bundesregierung zu einem klaren NEIN überwinden, was sie sollte, aber sicher ist das nicht.
Werfen wir doch einmal einen Seitenblick auf Herrn Schäuble, der nur meint „Ehrliche Menschen haben nichts zu befürchten.“ – es besteht also durchaus die Möglichkeit des gläsernen Passagiers, da sich in den anderen Mitgliedssataaten kein Wiederstand regt.

Aber was wird überhaupt gespeichert?
Insgesammt werden 19 Daten gespeichert, dazu gehören Name, Adresse, Bankverbindung, Kreditkartennummer, E-Mail-Anschrirft, Sitzplatz im Flugzeug, Menü und Name des Sachbearbeiters im Reisebüros.
Und für wie lange?
13 jahre werden alle daten gespeichert…

Alles in allem werde die Daten dann dazu benutzt im Nachhinein Dinge nachvollziehen zu können, also kein Akt der Prävention – ob das sinnvoll ist?
Es gab beim 11 September in den USA auch alle Daten …