Geburtstag…

24 September 2007

…diesmal meiner… ja, heute werde ich 17.

Interessanterweise werde ich älter obwohl ich nur unter Zwang meine Suppenteller leerlöffle, dermaßen unsportlich bin und so wenig Sport betreibe, dass ich eigendlich schon auf einer Fahndungsliste des Gesundheitsministeriums zu finden sein müsste und auch das ein oder andere Mal doch etwas stressigere Momente erlebe, aber nun gut – anscheinend bin ich zäh genug für diese Welt xD.

 Die Zeit vergeht im Sauseschritt… jap!

 Und der Satz da oben ist toll – oder?


Statistik und Sprachwirren

21 September 2007

Statistik

Nun, seit es diesen Blog gibt steigen die Besucherzahlen ständig an… von ganzen 6 auf nun über 230, der Spitzenwert liegt übrigens bei 288, Besuchern pro Monat!

http://deutscheblogcharts.com/newcomer/archiv/newcomer_ausgabe_244_vom_1_9_2007.html

Anscheinend kann es gar nicht so schlecht sein, was hier geschrieben wird, anscheinend ist aus diesem Blog mehr geworden als ursprünglich geplant… ich wollte ihn ähnlich oft frequentieren wie, um mal einen der Größenordnung angemessenen Vergleich anzustrengen, der gemeine Deutsche das Futur II und das Plusquamperfekt in der Alltagssprache nutzt.

Unter den beiden versteht man übrigens, falls es einem jetzt nicht spontan einfällt .-) :
a) Futur II: ich werde gegangen sein
b) Plusquamperfekt: ich war gegangen
Wer einen Aha-Effekt erreichen will sollte unbeding in nächster Zeit in allen Lebenslagen nur noch diese beiden Zeiten für Zukunft und Vergangenheit benutzen bzw. den Konjunktiv im Präsens, es wird alles hübsch kompliziert! 😀

So wird aus: „Papa, ich geh‘ heute Abend um 9 zu Tom, ach ja, den Müll hab‘ ich schon rausgebracht, kann ich schnell an den Computer?“, das den Vater verblüffende: „Papa, ich werde heute Abend um 9 das Haus verlassen haben, um Tom zu besuchen in der Lage zu sein, ach ja, der Müll ist von mir herausgebracht worden, könnte ich schnell an den Computer?“
Mal ganz davon abgesehen, dass die Zeiten so gesetzt recht schwachsinnig sind, ist es doch eine kleine Spielerei wert – ist mir klar, dass ich für eine Vorvergangenheit eine Vergangenheit brauche und in die andere Zeitenrichtung genauso verfahren sollte…

So, dann ist hier also mehr los, das ursprüngliche Konzept des Seitenänderungsinformationsblogs (Was, ihr habt euch diese Seite, von der ich hier rede noch nicht angeguckt??? – Ei, dann aber los!) vorsah, eher weniger Seiteninformation, wenn man sich die Sache mal anschaut – mir fällt halt immer mal wieder was ein… Was soll ich machen? 🙂

So, noch eine Sache zur Blumenbilderseite, auch irgendwo zu finden 😉 (Ok, ich sags ja schon: http://michelmaxx.oyla11.de), das Schild da… tut mir leid, aber es war das erste Bild und… ich muss halt noch ein wenig üben, dann stell ich das nächste mal auf die Blume scharf… versprochen .-) – das nur auf Grund einer Beschwerde^^.


Schenkt Schäuble ein Grundgesetz…

19 September 2007

..Danke!

Nachdem Herr Jung nun die Debatte um einen Abschussbefehl neu entfachte tritt Herr Schäuble wieder in Aktion.

Nein, der Mann hat es noch nicht begriffen…
Alle sind gegen seine Ideen, wenn es denn seine Ideen sind, aber er hält trotzdem an ihnen fest, nun möchte er die Verfassung ändern der Gute…

Drücken wir es einmal so aus: Jeder Schüler bekommt in unserem Land beigebracht, dass unsere Verfassung das Grundgesetz ist und dass es zwei ganze Artikel im Grundgesetz gibt, die man nicht ändern kann… genau, dass ist einmal der Artikel 1 und zum anderen der Artikel 20, das steht da so drinn Herr Schäuble kann man nichts machen…

Jetzt könnte man sich fragen, was das jetzt mit Flugzeugabschüssen zu tun hat – na ja, in Artikel 1 steht da sowas von „Die Würde des Menschen ist unantastbar…“ schon mal gehört? – Gut!
Ich würde soweit gehen und sagen, die Leute im Flugzeug  sind Menschen, ich würde dann noch weiter gehen und behaupten, dass sie sowas wie Würde besitzen, und ich würde es drastisch ausdrücken und sagen, dass sie nicht abgeschossen werden wollen.
Jetzt würde ich schließen: Es verstößt gegen einen unveränderlichen Paragraphen die Maschiene abzuschießen!

Unveränderlich Herr Schäuble – Genau, dass heißt niemand auf der
Welt kann ihn verändern, nicht einmal Sie, auch in Ihren
Phantsien sollten sie dies tunlichst vermeiden,
wir wollen ja Verfassungskonform bleiben.

Ha, denkt man sich da, da verändern wir einfach den Artikel,
in dem steht,dass man die Artikel nicht verändern oder abschaffen
darf, auch auf die Idee ist man schon gekommen, allerdings hat
hier das Bundesverfassungsgericht beschlossen, dass dies nicht geht,
gut, das BVG hat auch schon einmal den lustigen Gesetzesvorschlag
mit dem Abschießen abgelehnt…

Na ja, ich persönlich ordne diese Vorderung unter „Blödsinn,
der hoffentlich dort bleibt wo er herkommt“ ein und vertraue
mal in Politik und BVG, immerhin haben die sich ja schon distanziert…
mal schauen wie es weitergeht!

Ach ja, Herrn Jung sollte man auch mal Nachhilfe geben: Sollte er wirklich, wie er meint, die Befugniss haben notstandsmäßig zubestimmen ob und wann was abgeschossen wird… Nein!
Denn auch hier gillt das Urteil des BVG: Ein Soldat der diesen Befehl, wieder besseren Wissens um die Ungesetzlichkeit, ausführen würde, würde sich strafbar machen, dass er davon nichts gewusst hätte, könnte er dann echt nicht sagen, bei der öffentlichen Diskussion^^.


Benutzerbereich

16 September 2007

Dem ein oder anderen aufmerksamen Geist dürfte schon aufgefallen sein, dass ich auf meiner Internetseite http://www.michelmaxx.de/index2.htm nun einen Benutzerbereich verlinkt habe.

Dort tobe ich mich ein wenig mit CSS und PHP aus, da es sonst auf den anderen Seiten viel zu kurz kommt und ich gerne rumprobiere…
Der Bereich ist passwortgeschützt, aber unter dem Link auf der Startseite zum Bereich findet sich ein anderer der zu einem Mailformular führt, über dass ihr euch durch bloses Abschicken das PW anfordern könnt.

Weil ich die Anfragen manuell bearbeite kann es bis zu einer Woche dauern, allerdings das nur im Extremfall, da ich normalerweise jeden Tag meine Mails durchgehe.

Viel Spaß damit!


Schischas

7 September 2007

Die neuste Mode unter den Jugendlichen… Schischa rauchen, es heißt es wäre ungefährlich, nun ja, Gefahr zu definieren kommt auf den Betrachterstandpunkt an…

Es ist keineswegs ungefährlicher Hookah zu rauchen als andere Tabakwahren zu konsumieren, zwar liegt der Nikotingehalt unter dem von Zigaretten, aber durch die länge des Konsums nimmt man trotzdem im Endeffekt mehr Nikotin auf.
Mal ganz davon abgesehen sind im Wasserpfeifenrauch erheblich höhere Werte an Teer, Chrom, Arsen, Blei, Kobalt und Nickel gemessen worden (ja, lauter lustiges Zeug, von dem man mal gehört hat, dass es meistens schon alleine dazu reicht einen krank zu machen…).

Auserdem machen Wasserpfeifen schneller abhängig als Joints und Zigaretten… da sieht man mal wieder wie falsch ein Volksglaube sein kann^^.
Gar nicht zu rauchen ist übrigens am Besten 😉 .


Online Durchsuchungen

4 September 2007

..nun wurden sie vom Innenminister auch quasie ohne richterlichen Beschluss gefordert, wäre das nicht ein Schritt weg vom Rechtsstaaat und somit Verfassungswiedrig (§20GG???)? – LOL, tatsächlich!

Nun zum Glück haben wir die Große Koalition mit der SPD im Boot und als Joker noch Herrn Köhler!


Tempo 50!

1 September 2007

Ab Januar 1953 durfte man in Deutschland so schnell fahren wie man wollte – egal ob inner- oder außerorts.
Es wurde nämlich das Gesetz der Nationalsozialisten von 1939 über Tempolimits von 40km/h inner- und 80km/h außerorts abgeschafft (Das gab es damals übrigens nur um Treibstoff für den Krieg zu sparen.)

Es gab nun aber mehr Autos, und diese fuhren zu allem Überfluss auch noch schneller als früher, die Zahl der Verkehrstoten stieg bis Oskar Rümmele 1956 ein Tempolimit von 50km/h in Ortschaften, 80km/h außerhalb und 90km/h auf Autobahnen forderte.
Er war Vorsitzender der Verkehrsausschusses des Bundestag, klahr, er wurde angegriffen, da es zur Wirtschaftswunderzeit ein Zeichen von Freiheit war fahren zu dürfen wie man wollte…

Trotz zusätzlicher Proteste aus Wirtschaft, Reihen der Presse und sogar dem ADAC beschloss man das Gesetz.
Am 1. September 1957, vor 50  Jahren also, trat das „Gesetz für allgemeine Höchstgeschwindigkeitsgrenzen für  Kraftfahrzeuge“ in kraft – es regelte nur die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50km/h im Ort und außerorts eine allgemeine Begrenzung für LKW und Busse.

Es brachte sogar etwas: Wenige Monate später war die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um 18% und die der Unfälle mit Todesfolge um gar 20% gesunken.