6 Februar 2008
Heute beginnt die 40-tägige Fastenzeit, traditionell wird heute Fisch gegessen.
Das in der katholischen Messe vom Pfarrer mit den Worten „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zu Staub zurückkehren wirst.“ aufgetragene Aschekreuz ist als Symbol der Vergänglichkeit, Buße und Reue zu verstehen.
Daneben gibt es den politischen Aschermittwoch, die Parteien nutzen den Tag um mit ihren Gegnern abzurechnen, dabei handelt es sich um eine ursprünglich bayrische Tradition.
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17 November 2007
Ein Zeichen der Zeit: Anscheinend werden Versprechen und Vertrauen oder Vertrauen und Versprechen, egal was zu erst kam, immer weniger Wert für die meisten Menschen.
Wird man gefragt, ob es einem im Leben wichtig ist gegebene Versprechen zu halten, dann kommt die Mehrheit der Befragten zum Schluss beajhen zu müssen.
Logisch ist das, man möchte verständlicherweise selbst vertrauenswürdig sein um Vertrauen zu bekommen, dazu gehört es Versprechen einzuhalten und nicht leichtfertig auszusprechen, doch passiert dies aller vorgegebenen Werte zum Trotz!
„Versprochen!“ kommt viel zu leichtvertig, immerhin bedeutet das „Versprochen!“ ja eigendlich, dass man sich dazu unbedingt verpflichtet etwas bestimmtes zu tun, was unwiederruflich ist, außer die Gegenseite stimmt dem Wiederrufen von sich aus zu…
So kommt es dann, dass „‘tschuldigung, konnt ich nicht, weil…“ zu hören ist, obwohl es ja eigendlich unbedingt war… schon alleine dieser Umstand führt zu einem Wertverlust für den Umstand an sich etwas zu versprechen, es wird zu einem profanen „jaja, mach ich schon… *was war eben nochmal?*“.
Schade.
Mit dem Versprechen leidet auch das Vertrauen, „Ich verspreche dir, ich werde das nicht weitersagen!“ – 5 Minuten später weiß es jeder, wer wird einem dann noch jemals etwas anvertrauen wollen?
Das schlimme ist aber, dass so allgemein verfahren wird und somit entschuldbar wird, was unverzeihbar ist!
Zeichen der Zeit… man sollte wieder zu ein paar Werten zurückfinden, finde ich persönlich, denn sonst wird Misstrauen und Leichtfertigkeit doch allzu starkes Gut.
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31 Oktober 2007
Die Bezeichnung an sich ist die verschluderte englische Form von „All Hallows’ Eve“, was „Vorabend von Allerheiligen“ bedeutet, ursprünglich lag Allerheiligen auf dem 13. Mai, aber die Päpste Gregor III. und Gregor IV. sorgten für eine Verlegung auf den ersten November.
Um dieses Datum liegt nämlich auch das keltische Fest Samhain, nach keltischem Glauben war es den Geistern der Toten möglich, an Samhain Kontakt mit den Lebenden aufzunehmen – auf diese Tradition könnte sich das Fest berufen, es verbreitete sich vom katholischen Teil Irlands nach Nordamerika und von dort wieder zurück nach Europa.
Allerdings besteht schon ein großer Unterschied, während das Fest in Amerika eine öffentliche Angelegenheit ist, bei der auf öffentlichen Plätzen und in Schulen wie an Weihnachten geschmückt wird, ist es in Europa sogar wieder am Zurückgehen, da hier andere Dinge tiefer verwurzelt sind und das Fest nicht als selbstverständlich angesehen wird, auch wenn das einige Wahrenhäuser sicher gerne hätten…
Immerhin haben wir ja schon Regionaltypische Feste wie Fasching…
Bei uns zum Beispiel werden Ende Oktober während der Rübenernte Rüben ausgehölt, bekommen eine Fratze und werden mit einem Licht darin vor die Haustür gestellt, auch ein alter Geisterkult, wahrscheinlich nicht mal sehr weit entfernt von dem keltischen Pendant…
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10 März 2007
So heißt das größte und höchstgelegene Hochland der Erde in Zentralasien – es ist 4 Mal so groß wie Deutschland und hat eine Durchschnittshöhe von 5.000m.
Tibet war ein selbstständiger Priesterstaat mit der Hauptstadt Lhasa und dem Dalai-Lama als Oberhaupt – war, denn das friedliche Land wurde nach Bestrebungen 1949 und 1959 völlig selbstständig zu werden von den Chinesen besetzt. Der Dalai-Lama und viele anderen mussten nach Indien ins Exil emigrieren!
Heute hissen 650 Städte in Deutschland die Tibetische Flagge aus Solidarität mit einem Land, das noch immer um seine Freiheit kämpft und zum Gedenken an die Opfer des blutig niedergeschlagenen Aufstandes vom 10. März 1959.
www.free-tibet.info für weitere infos^^
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23 Dezember 2006
Aus aktuellem Anlas wünsche ich (ja, gell weihnachten!) frohe Weihnachten und vorerst schon mal einen guten Rutsch ins neue Jahr 2007.
Man begegnet immer wieder Zeitgenosen, die Weihnachtslieder vor sich hinnsummen, diese aber nicht textsicher beherrschen, so möchte ich hier den Text des Weihnachtsliedes folgen lassen, den die Menschen scheinbar am schlechtesten können!
You know Dasher and Dancer
And Prancer and Vixen
Comet and Cupid
And Donner and Blitzen
But do you recall
The most famous reindeer of all?
Rudolph the Red-Nosed Reindeer
Had a very shiny nose
And if you ever saw it
You would even say it glows
All of the other reindeer
Used to laugh and call him names
They never let poor Rudolph
Join in any reindeer games
Then one foggy Christmas Eve
Santa came to say
„Rudolph with your nose so bright
Won’t you guide my sleigh tonight?“
Then how the reindeer loved him
And they shouted out with glee
„Rudolph the Red-Nosed Reindeer
You’ll go down in history!“
Text von Rudolf the red nose reindeer.
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11 November 2006
Der 11.11 ist Martinstag, die Kirche feiert den heiligen Martin von Tours, der an diesem Tag des Jahres 397 beigesetzt wurde.
Am 11. 11. um 11.11 Uhr beginnt auch jeweils die neue faschingssaison, die Närrische Zeit.
Die Zahl 11 gilt als närrische Zahl der Maßlosigkeit, die ist eine „Unzahl“, weil sie zwischen der ordnenden Zahl 10 und der für das vollständig Gewordene stehende Zahl 12 liegt.
Die Bedeutung der 11 für die „Fünfte Jahreszeit“ hat aber noch andere Gründe, am 11. November begann früher das 40 Tage dauernede Weihnachtsfasten, vor dem man wie auch vor der Fastenzeit gerne üppig feierte.
Als der rheinische Karneval zu beginn des 19. Jahrhunderts beliebt wurde, gab man der Zahl 11 noch eine andere Bedeutung, da die Zahl aus zwei gleichen Einsen nebeneinander besteht, stand sie fortan für die Gleichheit all jener unter einer Narrenkappe.
In diesem Sinne: Heeellaauuuu
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