Reichstagsbrand 1933

Marinus van der Lubbe war für die einen ein mutiger Wiederstandskämpfer und für die anderen ein verrückter Anarchist – mitte Jannuar diesen Jahres wurde der Holländer, der 1933 zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde, nun von seiner „Schuld“ freigesprochen.

Reichstagsbrand 33

In den Augen der meisten Historiker ist er der Mann, der am 27. Februar 1933 das Feuer im Plenarsaal entfacht haben soll, aber es gibt auch Zweifel.

Mit diesem Brand war für die Nazis das Symbol für die verhasste Demokratie der Weimarer Republik in Schutt und Asche verwandelt, noch in der Brandnacht wurden tausende Kommunisten, Sozialdemokraten und Pazifisten eingesperrt.
Er lieferte Hitler den Vorwand für die Aushebelung des Parlaments. Er drängt den Reichspräsidenten Hindenburg auf den Erlass von Notverordnungen. Sie erlauben Pressezensur und die Verfolgung von politischen Gegnern. Obwohl die Wahlen vom 5. März 1933 somit keine wirklich freien Wahlen mehr sind, gelingt es der NSDAP mit 43,9 Prozent nicht, die absolute Mehrheit zu gewinnen. Unter Druck und mit falschen Versprechungen erreicht Hitler am 23. März die Zustimmung der Reichstagsparteien – mit Ausnahme der SPD – zu einem sogenannten Ermächtigungsgesetz.

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